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Erfolg? Ziele? Wissenschaft?

Nach einem langem, anstrengenden Tag voller Sport, bin ich nun wieder zurückgekehrt. Es ist ein Gefühl von Entspannung in mir. Eine gewisse Zufriedenheit, die sich langsam in mir ausbreitet und einem sagt, dass man heute etwas Gutes getan hat.
Dieses Gefühl signalisiert mir mein Körper nach einem harten Arbeitstag nicht, wie ich ihn in den letzten Tagen fürs Studium oft hatte.
So ist es eben. Und dann wird man bei alldem Spaß auch noch bewertet und diesmal leider nicht so, wie ich es erwartet habe...
Und dann die ungläubigen Blicke, wenn man die Zensur nennt. - Es wäre doch toll. 
Nein! Eben nicht!

 Mag ja sein, dass es dir gereicht hätte, aber nicht mir...

Aber das darf man keinem sagen...

Und nun? Welche Ziele? Welche Aufgaben? Viele: Prüfungen, eine Tagung, eine Sommerakademie und dann ist der Sommer rum.
Hin und wieder noch surfen und klettern und dann war es das auch schon.
Wo ist dann die Befriedigung? Gut, beim letzten Vortrag hatte ich auch meine Erfolgserlebnis, aber das ist nicht was ich suche.
Nun könnte man diesen Begriff wieder im sexuellen interpretieren und liegt wohl auch da nicht falsch. Immerhin bin ich wieder oder immer noch auf der Suche.
Die Dame beim Klettern bei der ich wohl doch mein Herz verloren habe, obwohl ich mich versucht habe dagegen zu wehren, hat dieses scheinbar nicht gefunden. - Was mir ja schon damals klar war. Aber man kann ja nicht immer gegen seine Gefühle kämpfen...

Ach, die Geschichte mit der Frau die sich nie entscheiden kann.
Will ich die erzählen?

Es gab ein paar Treffen, sie sagte hin und wieder ab. Und ich dachte sie wolle nicht und meinte, dass es okay wäre. Dann lassen wir es eben! Aber das wollte sie auch nicht, sie wollte immer wieder ein Treffen, obwohl sie es dann hin und wieder absagte.
Wir drehten uns im Kreis. Hatte sie Angst? War sie unerfahren? Hatte sie einen anderen "Bewerber"?
Und dann, im Studivz tauchte vergeben im Beziehungsstatus auf.
Man kann sich gut denken, dass ich ungehalten war! Warum? Weil sie immer behauptet sie wolle mich unbedingt treffen, sie würde mich mehr als nur nett finden.
Ich schrieb ihr und sie antwortete nicht. Gut, es war auch sehr klar von mir formuliert.
Nach einem Monat dann, meldete sie sich wieder. Es wäre alles ein Missverständnis gewesen und ich hätte mir ein zu schnelles Bild gemacht! Ich? Ein zu schnelles Bild? Warum hat sie es dann damals nicht aufgeklärt?
Nachdem ich fragte, ob sie denn nun einen Freund hätte, bejahte sie dies. Allerdings erst nachdem. Und nicht damals!
Aber sie wolle mich unbedingt als Freund wiedertreffen.
Ich war neugierig. Wir trafen uns. Diesmal war sie wohl weniger nervös. Und es war kein reden von ihrem Freund. Niemals. Wir stehen nun häufig per SMS in Kontakt.
Und nun? Was und wie sie schreibt lässt bei mir ein Gefühl entstehen, dass sie nach mehr sucht. Aber langsam. Nur wie langsam? Oder doch nicht?
Ich drehe mich im Kreis! Wiederhole ich mich?
Wie immer... Ist wohl alles Hoffnungslos.

Wenn ich nicht so ein überzeugter Atheist wäre, dann sollte ich mein Leben im Kloster fristen. Oder die moderne Version hiervon: Wissenschaft.
Viele Wissenschaftler sind allein. Oder haben Frauen bei denen man sich wünschen würde sie wären lieber allein.
Tja, auf dem Weg zum Wissenschaftler bin ich ja vielleicht.. Passt also!
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