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Ein paar Gedanken... - Zusammenhangslos.

Wenn man will, dass sich die Welt zu einem besseren, gerechterem Ganzen fügt, dann muss jeder seine Entscheidungen und sein Handeln im Leben erst in zweiter Linie nach dem eigenen Vorteil, dem eigenen Nutzen ausrichten, und zu erst dem idealistischen Gedanken folgen.

Ist es nicht der Idealismus, der jedem praktischen Handeln, jedem Pragmatismus den Vorzug zu geben ist, weil er es gewesen ist, der die Idee von Gerechtigkeit entwickelt hat, den wohl nur wir Menschen haben. Es ist auch der Grund, weshalb es uns so oft schmerzlich auffällt, dass wir nicht immer danach handeln.

Gerechtigkeit ist kein Naturgesetz, nicht einmal ein Prinzip ihrer, sondern eine Erfindung uns Menschen. Dies sollte uns stets in Gedanken bleiben, wenn wir erneut Taten im Weltgeschehen beurteilen, uns aber auch unaufhörlich den Antrieb verleihen, dieses Konzept weiter zu etablieren.

Wenn man irgendwann im Leben spürt, dass die Suche nach der großen Liebe gescheitert ist, sich diesen Tatbestand eingesteht, so liegen die Trümmer der eigenen Existenz zu Füßen. Denn wohl nur eine glückliche, tiefe Partnerschaft und eigene Kinder, können zu einem erfüllten Leben führen. Alles andere, was unter Erfolg und Karriere subsumiert wird, ist bloße Täuschung.

Bedingungslose Liebe ist ein Geschenk zu Beginn, wie sie wohl auch nur zwischen Mutter und Kind möglich sein kann.
Will später der Mann wieder dieses Gefühl, dieses Band spüren, nur diesmal mit einer Partnerin, so begibt er sich unweigerlich auf einen Irrweg.
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Erfolg? Ziele? Wissenschaft?

Nach einem langem, anstrengenden Tag voller Sport, bin ich nun wieder zurückgekehrt. Es ist ein Gefühl von Entspannung in mir. Eine gewisse Zufriedenheit, die sich langsam in mir ausbreitet und einem sagt, dass man heute etwas Gutes getan hat.
Dieses Gefühl signalisiert mir mein Körper nach einem harten Arbeitstag nicht, wie ich ihn in den letzten Tagen fürs Studium oft hatte.
So ist es eben. Und dann wird man bei alldem Spaß auch noch bewertet und diesmal leider nicht so, wie ich es erwartet habe...
Und dann die ungläubigen Blicke, wenn man die Zensur nennt. - Es wäre doch toll. 
Nein! Eben nicht!

 Mag ja sein, dass es dir gereicht hätte, aber nicht mir...

Aber das darf man keinem sagen...

Und nun? Welche Ziele? Welche Aufgaben? Viele: Prüfungen, eine Tagung, eine Sommerakademie und dann ist der Sommer rum.
Hin und wieder noch surfen und klettern und dann war es das auch schon.
Wo ist dann die Befriedigung? Gut, beim letzten Vortrag hatte ich auch meine Erfolgserlebnis, aber das ist nicht was ich suche.
Nun könnte man diesen Begriff wieder im sexuellen interpretieren und liegt wohl auch da nicht falsch. Immerhin bin ich wieder oder immer noch auf der Suche.
Die Dame beim Klettern bei der ich wohl doch mein Herz verloren habe, obwohl ich mich versucht habe dagegen zu wehren, hat dieses scheinbar nicht gefunden. - Was mir ja schon damals klar war. Aber man kann ja nicht immer gegen seine Gefühle kämpfen...

Ach, die Geschichte mit der Frau die sich nie entscheiden kann.
Will ich die erzählen?

Es gab ein paar Treffen, sie sagte hin und wieder ab. Und ich dachte sie wolle nicht und meinte, dass es okay wäre. Dann lassen wir es eben! Aber das wollte sie auch nicht, sie wollte immer wieder ein Treffen, obwohl sie es dann hin und wieder absagte.
Wir drehten uns im Kreis. Hatte sie Angst? War sie unerfahren? Hatte sie einen anderen "Bewerber"?
Und dann, im Studivz tauchte vergeben im Beziehungsstatus auf.
Man kann sich gut denken, dass ich ungehalten war! Warum? Weil sie immer behauptet sie wolle mich unbedingt treffen, sie würde mich mehr als nur nett finden.
Ich schrieb ihr und sie antwortete nicht. Gut, es war auch sehr klar von mir formuliert.
Nach einem Monat dann, meldete sie sich wieder. Es wäre alles ein Missverständnis gewesen und ich hätte mir ein zu schnelles Bild gemacht! Ich? Ein zu schnelles Bild? Warum hat sie es dann damals nicht aufgeklärt?
Nachdem ich fragte, ob sie denn nun einen Freund hätte, bejahte sie dies. Allerdings erst nachdem. Und nicht damals!
Aber sie wolle mich unbedingt als Freund wiedertreffen.
Ich war neugierig. Wir trafen uns. Diesmal war sie wohl weniger nervös. Und es war kein reden von ihrem Freund. Niemals. Wir stehen nun häufig per SMS in Kontakt.
Und nun? Was und wie sie schreibt lässt bei mir ein Gefühl entstehen, dass sie nach mehr sucht. Aber langsam. Nur wie langsam? Oder doch nicht?
Ich drehe mich im Kreis! Wiederhole ich mich?
Wie immer... Ist wohl alles Hoffnungslos.

Wenn ich nicht so ein überzeugter Atheist wäre, dann sollte ich mein Leben im Kloster fristen. Oder die moderne Version hiervon: Wissenschaft.
Viele Wissenschaftler sind allein. Oder haben Frauen bei denen man sich wünschen würde sie wären lieber allein.
Tja, auf dem Weg zum Wissenschaftler bin ich ja vielleicht.. Passt also!
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