[ General ]
by sparrow
@ 09.07.2006 18:00 CEST
Wie ich gestern und heute feststellen musste, ist man beim Windsurfen eben doch extrem vom Wetter abhängig. Dies liegt zwar quasi auf der Hand, allerdings hätte ich noch vor ein paar Jahren gedacht, dass man praktisch fast jeden Tag ausreichend Wind an der Küste hat.
Dem ist eben leider nicht so!
Gestern sind wir zum Strand gefahren und mussten dann doch bemerken, dass fast überhaupt kein Lüftchen wehte und wir lediglich von Rapskäfern überfallen wurden. Diese kleinen Mistdinger können wirklich penetrant sein.
Heute hatten wir deshalb explizit vorher in der Surfschule angerufen und fuhren daraufhin zum Strand. Anfangs war der Wind mit 4 bft sehr gut, doch leider dauert es eben auch immer eine Weile bis man das Material im Wasser hat. Der Regenguss und das Donnern konnten uns zwar nicht aus dem Wasser treiben, aber als dann plötzlich der Wind völlig wegblieb half die durchkommende Sonne auch nichts mehr.
Wir mussten auch diesmal aufgeben und hoffen auf besseres Surfwetter.
Dafür haben wir gestern noch gegrillt und uns das Fußballspiel angesehen. Wäre die Nationalelf nur ins Finale gekommen...
Freue mich schon sehr auf die Semesterferien in denen ich neben dem Lernen auch zum Surfen kommen sollte.
[ General ]
by sparrow
@ 06.07.2006 17:47 CEST
Nun bin ich auch ohne den Surfkurs einfach mit einem Freund zum Surfen gewesen und es war sehr spannend. Der Wind war stärker und somit auch der Seegang, was sich darin zeigte, dass wir ständig ins Wasser fielen.
Aber man soll nicht gleich aufgeben und nach einer entsprechenden Eingewöhnungszeit lief es erheblich besser.
Heute beim Kurs waren wir durch das Wetter bedingt nur wenig auf dem Wasser, aber dennoch konnte ich dem Tag einiges abgewinnen. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man bei strömenden Regen auf dem Surfbrett steht und seine Bahnen zieht oder man sich einfach ins Wasser legt.
Dabei bieten die Regentropfen ein fantastisches Schauspiel, wenn diese auf der Wasseroberfläche einschlagen. Es sah fast so aus, als würde das Wasser brodeln, ja fast kochen.
Einen kleinen Zitronenfalter konnte ich auch noch aus dem Wasser fischen und ihn im sicheren Gras absetzen.
Meine Klausur liegt nun auch wieder fast eine Woche zurück und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.
Nun gilt es nur noch ein Fach für dieses Semester zu bewältigen, welches ich sicherlich auch schaffen werde. Dafür will ich mich dieses Wochenende aber auch zwingen zu lernen, was wohl wieder sehr schwierig werden dürfte.
Nun werde ich wohl noch etwas essen und vor mich hinträumen, bevor es mit den Aufgaben weiter geht.