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Den Hals nicht...

Seitdem der Chef wegen Unterschlagung rausgeworfen wurde, hat sich bei meiner Nebentätigkeit doch eine Menge getan.
Dies bekam ich heute zu spüren, als ich anstatt bis 18.30 einfach mal bis 20 Uhr arbeiten "durfte".
Eigentlich haben es alle Festangestellten in der Firma gewusst und wohl die meisten Aushilfen, die schon länger dabei sind, so wie ich, geahnt, was der Chef macht.
Dennoch hat er sich ziemlich lange gehalten, was sicherlich nicht seiner Genialität zuzuschreiben ist, die bei ihm nicht einmal im Ansatz zu finden wäre. Es ist eher seine unglaubliche Dreistigkeit, die sich nicht nur in seinem oft kindischen Verhalten widergespiegelt hat, sondern auch in der Art des Betruges. - Wer für den Hausbau seiner Tochter ein Klo- und Waschbecken, sowie Wandfarbe und weiteres über die Firma abrechnet, muss schon selten dämlich sein, wenn er glaubt, es würde nicht rauskommen.
Wenn dann noch dazukommt, dass man die Firma selbst mit Artikel, wie einen Funkgong für 8€ betrügt, dann ist einem einfach nicht mehr zu helfen.
Dies hat er wohl über Jahre abgezogen und es ist für mich schwerlich abzuschätzen um welchen Gesamtbetrag es dabei gehen könnte.
Allerdings ist der allgemeine Tenor, dass es nicht allzu viel sein kann, was dann an seinem Gehalt bemessen die ganze Sache noch lächerlicher macht.
Wer will schon einen Ingenieur Anfang 50, der wegen Betruges rausgeworfen wurde? Und für die Rente ist es wohl auch etwas zu früh, außer er hat noch 100 Klobecken auf der Hinterhand!

Jedenfalls scheinen sich alle Festangestellten zu freuen, da er keinen guten Führungsstil hatte.

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